Die linksjugend ['solid] Rostock - So radikal wie die Wirklichkeit! http://solidrostock.blogsport.de Eine andere Welt ist möglich. - Eine andere Welt ist nötig. Thu, 13 Oct 2016 10:47:36 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Neue Homepage! http://solidrostock.blogsport.de/2016/10/08/neue-homepage/ http://solidrostock.blogsport.de/2016/10/08/neue-homepage/#comments Sat, 08 Oct 2016 21:41:28 +0000 Administrator Über uns http://solidrostock.blogsport.de/2016/10/08/neue-homepage/ +++Achtung!+++

Hallo Welt! Jetzt haben wir auch eine eigene Homepage.

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Rote Karte gegen Sexismus! Sexualisierte Gewalt & sexuelle Übergriffe sind keine Importwaren http://solidrostock.blogsport.de/2016/04/19/rote-karte-gegen-sexismus-sexualisierte-gewalt-sexuelle-uebergriffe-sind-keine-importwaren/ http://solidrostock.blogsport.de/2016/04/19/rote-karte-gegen-sexismus-sexualisierte-gewalt-sexuelle-uebergriffe-sind-keine-importwaren/#comments Tue, 19 Apr 2016 10:57:19 +0000 Administrator Sexistische Kackscheiße durchbrechen! DIE LINKE. http://solidrostock.blogsport.de/2016/04/19/rote-karte-gegen-sexismus-sexualisierte-gewalt-sexuelle-uebergriffe-sind-keine-importwaren/ Sexismus und Gewalt gegen Frauen sind keine Importwaren, sondern allgegenwärtig in Deutschland. Ausnahmslos verurteilen wir Gewalt gegen Frauen sowie die Instrumentalisierung von Frauenrechten für rassistische Hetze.


Die Vorsitzende der LINKEN. Rostock, Eva-Maria Kröger.

Antisexismus von Rechts?

Sexismus und sexuelle Gewalt gegen Frauen werden wieder stärker öffentlich thematisiert. Ausgangspunkt für diese Debatte ist vor allem die vergangene Silvesternacht in Köln. Es waren so bezeichnete „übergriffige Fremde“ nötig, um dieses wichtige Thema in einer breiten Öffentlichkeit anzustoßen. Doch das neue Interesse ist vor allem deshalb heuchlerisch, da Viele es höchst einseitig und verzerrt betrachten. Sexuelle Übergriffe und Sexismus jeglicher Art werden oft ausschließlich Migranten und geflüchteten Männern angelastet. Hier werden rassistische Ressentiments und Stereotypen neu forciert: die verführenden, jüdischen Männer, die wilden und hyperpotenten Afrikaner oder eben die frauenverachtenden Muslime.

Dabei sind die Täter von sexuellen Übergriffen häufig Familienangehörige, Nachbarn, Kollegen oder Freunde. Mehr als drei Viertel aller Täter kommen aus dem direkten sozialen Umfeld der betroffenen Frau bzw. des betroffenen Mädchens. Wer behauptet, die deutsche Gesellschaft sei vollständig aufgeklärt und emanzipiert, verschließt die Augen vor der Realität.

Die Mythen vom „übergriffigen und gewalttätigen fremden Mann“ greifen auf Bilder und Geschichten zurück, die seit Jahrhunderten innerhalb von Familien, Dorfgemeinschaften und anderen sozialen Einheiten erzählt werden. Sie sind kulturell verankert, beispielsweise in Märchen, Liedern, Gemälden oder auch Filmen. Diese Stereotypen, die sowohl rassistisch als auch sexistisch sind, haben bestimmte Funktionen: Zum einen wird das Bild eines Gewalttäters gezeichnet, welcher als der „Andere“ / der „Fremde“ dargestellt wird. So wird eine Auseinandersetzung mit der Gewalt, die im sozialen Umfeld, in der eigenen Familie oder in der eigenen Pear-Group stattfindet, umgangen oder verschwiegen. Der bekannte oder gar verwandte Täter wird geschont und damit der Konflikt vermieden. Die Auseinandersetzung mit sexuellen Übergriffen, individuellem oder auch strukturellem Sexismus und in der eigenen Gesellschaft wird ausgeblendet. Diese Ablenkung ist rassistisch, weil sie übergriffiges Verhalten von der Herkunft des Menschen ableitet. Im Gegenzug wird die eigene Gesellschaft als die aufgeklärte, zivilisierte und moderne Welt dargestellt.

Zunehmend benutzen Rassist*innen das Thema sexueller Gewalt, um damit ihre Hetze zu verbreiten. Dabei interessiert sie das Thema Sexismus gar nicht. Übergriffe werden dort, wo sie in die rassistische Deutung passen, verbreitet und aufgebauscht. Wo das nicht der Fall ist, eben nicht. Rechte Bürgerwehren, rechtspopulistische Parteien und Bewegungen, wie die AfD und Pegida und nicht zuletzt Neonazis, erklären sich zunehmend als Beschützer „unserer“ Frauen – und machen sie damit zu einem Objekt der eigenen vermeintlichen Männlichkeit und missbrauchen ihre Schicksale aus rein taktischen sowie politischen Gründen.

Was tun? Was tun!

Aus emanzipatorischer Sicht handelt es sich hierbei um eine rückwärtsgewandte Kritik. Die Rechte von Frauen und Homosexuellen werden gerne betont – und damit die Selbstvergewisserung, in jener modernen Gesellschaft zu leben. Gleichzeitig werden Forderungen nach zusätzlicher Gleichstellung, wie die gleichgeschlechtliche Ehe oder der Equal Pay Day, aggressiv zurückgewiesen. Was anstößt, ist der Sexismus der anderen, der „Fremden“. Was in Deutschland passiert, habe angeblich nichts mit Sexismus zu tun.

Wir fordern eine konsequente Bekämpfung des Rechtspopulismus. Der Kampf um Gleichberechtigung und Gleichstellung sexueller und geschlechtlicher Identitäten und Orientierungen ist Teil einer grundsätzlichen Gesellschaftskritik. Wir ringen um die Gleichstellung sexueller und geschlechtlicher Lebensweisen mit dem Ziel der Aufhebung einer diskriminierenden und heteronormativen Gesellschaft.

Quellenverzeichnis:

afawerne.blogsport.de

www.amadeu-antonio-stiftung.de

www.amadeu-antonio-stiftung.de

www.lisa-frauen.de

www.frauenkampftag2015.de

Artikel zuerst erschienen auf www.die-linke-rostock.de.

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25 Jahre Rosa-Luxemburg Stiftung in Mecklenburg Vorpommern http://solidrostock.blogsport.de/2016/04/13/25-jahre-rosa-luxemburg-stiftung-in-mecklenburg-vorpommern/ http://solidrostock.blogsport.de/2016/04/13/25-jahre-rosa-luxemburg-stiftung-in-mecklenburg-vorpommern/#comments Wed, 13 Apr 2016 10:16:31 +0000 Administrator Events http://solidrostock.blogsport.de/2016/04/13/25-jahre-rosa-luxemburg-stiftung-in-mecklenburg-vorpommern/ Wann: 2.Juli
Wann: 10:30 Uhr
Wo: Steigenberger Hotel „Sonne“ Rostock / Gr. Wasserstraße / Am Neuen Markt

Details:
Am 2. Juli 1991 gründeten ein paar Enthusiasten in Rostock das Forum für politische und interkulturelle Bildung Mecklenburg-Vorpommern e.V. Ihr Engagement ließ den Verein im Verlauf der ersten zehn Jahre, auch ohne größere finanzielle Förderung, von einem zarten Plänzchen zu einem, zunächst durch die nahe stehende Partei und bald auch darüber hinaus anerkannten Faktor politischer Bildung im Lande werden. Seit 2003 um ein von Berlin finanziertes RLS-Regionalbüro MV verstärkt, konnte der Anteil eigener Veranstaltungen sowie die Kooperation mit zahlreichen Partnern erweitert sowie Projektförderung betrieben werden. 2011 benannte sich die Landesstiftung in Rosa-Luxemburg-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern e.V. um.

Am 2. Juli 2016 begehen wir unser 25. Gründungsjubiläum und freuen uns auf Gäste, darunter Dr. Gregor Gysi, mit dem wir anfangs ins Gespräch kommen wollen. Es schließen sich unsere Jahresmitgliederversammlung sowie ein Informationsaustausch der ehrenamtlich wirkenden RLS-Freundeskreise an.

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PolDo – Von Mvgida und „besorgten Rassisten“ in Mecklenburg-Vorpommern http://solidrostock.blogsport.de/2016/03/29/poldo-von-mvgida-und-besorgten-rassisten-in-mecklenburg-vorpommern/ http://solidrostock.blogsport.de/2016/03/29/poldo-von-mvgida-und-besorgten-rassisten-in-mecklenburg-vorpommern/#comments Tue, 29 Mar 2016 11:47:49 +0000 Administrator Events Smash Fascism http://solidrostock.blogsport.de/2016/03/29/poldo-von-mvgida-und-besorgten-rassisten-in-mecklenburg-vorpommern/ Das Peter-Weiss-Haus lädt zu einer Invoveranstaltung am Donnerstag, den 5. Mai 2016 – 19:00 zum Thema Mvgida und Fremdenfeindlichkeit in Mecklenburg-Vorpommern ein.

„Seit Januar 2015 geht der NPD-dominierte PEGIDA-Nachahmer „MVgida“ durch die Straßen Mecklenburg-Vorpommerns. Anfänglich im Schutze der Dunkelheit demonstrierten teils rassistische Bürger mit organisierten Nazistrukturen Hand in Hand.
Mit stagnierenden Teilnehmerzahlen und abnehmender Dunkelheit im Frühjahr 2015 verschwand MVgida vorerst wieder von den Straßen. Im Spätsommer traten die „[Wismar/Schwerin] wehrt sich“-Gruppen vermehrt in Westmecklenburg in Vordergrund. Täglich stattfindende Kundgebungen vor einer Notunterkunft für Refugees in Schwerin bildeten den Auftakt zu wöchentlichen Demonstration in Wismar, Schwerin und anderen Städten in Mecklenburg-Vorpommern, im Herbst 2015, mit bis zu 700 Rassisten.

Die Referent_innen werden ihre Analyse der rassistischen Mobilisierung mit Schwerpunkt in Westmecklenburg vorstellen, um mit euch über mögliche Ansätze von Protesten zu diskutieren.“

Quelle: peterweisshaus.de

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Ende Gelände Infoveranstaltung im Peter-Weiss-Haus http://solidrostock.blogsport.de/2016/03/29/ende-gelaende-infoveranstaltung-im-peter-weiss-haus/ http://solidrostock.blogsport.de/2016/03/29/ende-gelaende-infoveranstaltung-im-peter-weiss-haus/#comments Tue, 29 Mar 2016 11:37:45 +0000 Administrator Events http://solidrostock.blogsport.de/2016/03/29/ende-gelaende-infoveranstaltung-im-peter-weiss-haus/ Das Peter-Weiss-Haus lädt zu einer Infoveranstaltung am Samstag, den 2. April 2016 – 19:00 zum Thema Energiewende ein.

„2016 geht der Abschied der Kohle weiter: Vattenfall, Eigentümer des Lausitzer Reviers, will sein deutsches Braunkohle-Geschäft loswerden. Die einmalige Chance, tagebaue und Kraftwerke endlich stillzulegen und zu zeigen, dass ein sozialer und ökologischer Ausstieg aus der Kohle gelingen kann.

Doch Vattenfall will nur verkaufen: Ein neuer Investor soll das zentralistische, klimazerstörerische Energiesystem Jahrzehnte weiterführen. Das Geschäft wäre die größte Kohle-Investition in ganz Europa – mehr Umsiedlungen, neue Kraftwerke, Trinkwasserverschmutzung und Klimakatastrophe inklusive.

Wir sagen: Es reicht! Nicht verkaufen, sondern Ende Gelände für den Kohleabbau! Wenn Vattenfall in der Lausitz die Tür hinter sich zuschlagen will, um anderen die Drecksarbeit zu überlassen, stellen wir den Fuß dazwischen – und treten der herrschenden Klimapolitik auf die Zehen. Denn auf diese Politik können wir weder warten noch vertrauen.

Letztes Jahr gingen 1500 Menschen im rheinischen Braunkohle-Revier in die Grube. Das wollen wir dieses Jahr in der Lausitz wiederholen.

Kommt zur Mobi-Veranstaltung am 02.04.2016 um 19 Uhr ins Peter Weiss Haus. Eintritt ist natürlich frei.“

Quelle: peterweisshaus.de

Link zur Initiative Ende Gelände: www.ende-gelaende.org

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Frauentagsbrunch http://solidrostock.blogsport.de/2016/03/10/frauentagsbrunch/ http://solidrostock.blogsport.de/2016/03/10/frauentagsbrunch/#comments Thu, 10 Mar 2016 11:01:22 +0000 Administrator Events Sexistische Kackscheiße durchbrechen! http://solidrostock.blogsport.de/2016/03/10/frauentagsbrunch/ Für Emanzipation, gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit aller Frauen Veranstalten die Vereine „Rostocker für Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe“ & „LAG Selbstbestimmte Behindertenpolitik M-V DIE LINKE“ einen Brunch anlässlich des Internationalen Frauentages. Sie laden herzlich dazu ein sich am 8.März 2016 ab 16 Uhr in der Küche der Frieda 23 (Friedrichstraße 23) zu treffen. Sie bitten darum eine Kleinigkeit mitzubringen (egal ob essen oder trinken) und würden sich sehr über eine Anmeldung per E-Mail: info@margitglasow.de oder per Telefon unter der 015202772735

Herzliche Grüße von Deike Ludwig & Margit Glasow

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Aufruf zur Kundgebung „Menschlich Bleiben!“ – Für einen menschenwürdigen Umgang mit Geflüchteten am 02.03.16 http://solidrostock.blogsport.de/2016/02/28/aufruf-zur-kundgebung-menschlich-bleiben-fuer-einen-menschenwuerdigen-umgang-mit-gefluechteten-am-02-03-16/ http://solidrostock.blogsport.de/2016/02/28/aufruf-zur-kundgebung-menschlich-bleiben-fuer-einen-menschenwuerdigen-umgang-mit-gefluechteten-am-02-03-16/#comments Sun, 28 Feb 2016 13:53:45 +0000 Administrator Events Smash Fascism http://solidrostock.blogsport.de/2016/02/28/aufruf-zur-kundgebung-menschlich-bleiben-fuer-einen-menschenwuerdigen-umgang-mit-gefluechteten-am-02-03-16/ Das Bündnis Rostock nazifrei und die Initiative Rostock hilft rufen zu einer Kundgebung unter dem Motto „Menschlich Bleiben – Für einen menschenwürdigen Umgang mit Geflüchteten in Rostock“ vor der nächsten Bürgerschaftssitzung vor dem Rostocker Rathaus auf. 02.03.2016 l 15 Uhr l Neuer Markt am Rathaus Rostock

Menschenwürdige Unterbringungen schaffen!
In Rostock leben derzeit immer noch Geflüchtete in Notunterkünften wie der Industriestraße in Schmarl. Hier harren sie teilweise schon monatelang abgeschieden und isoliert, ohne Privatsphäre, Bett an Bett ohne Schränke und Selbstkochmöglichkeiten in einer Industriehalle aus. Diese Situation ist unwürdig und ermöglicht kein Ankommen in der neuen Heimat. Andere Unterkünfte werden hauruckartig eröffnet, sodass eine gute und rechtzeitige Vorbereitung, Ausstattung und Einbeziehung von Ehrenamtlichen kaum möglich ist. Provisorische Unterbringungen wie in der Feuerwehrwache Groß Klein werden zu Dauerlösungen. Eine intensive Informationspolitik, die zum einen rassistischen Mobilisierungen und Eskalationen entgegen wirkt und zum anderen örtliche Potentiale für ein gelingendes Zusammenleben aktivieren kann, findet nicht ausreichend statt. All dies wirkt sich vor allem zu Lasten der Geflüchteten aus aber auch auf all jene, die in dem Bereich haupt- oder ehrenamtlich arbeiten.
Die aktuelle Situation verstehen wir als Konsequenz mangelhafter Konzepte und Planungen seitens der zuständigen Behörden und Verantwortlichen.
Wir fordern die Stadt auf, umgehend menschenwürdige Unterbringung sowie ausreichend Wohnraum für alle Menschen in Rostock kurz- und langfristig zu schaffen.

Integration und Teilhabe ermöglichen!
Die teils chaotischen Bedingungen erschweren die Integration und das Ankommen der Geflüchteten in Rostock. Abgelegene Unterbringungen wie in der Feuerwehrwache Groß Klein oder eine längere Unterbringung in Notunterkünften sind nicht angemessen und verhindern Integration. Zudem werden vermehrt Kinder und Jugendliche, trotz Schulpflicht, nicht umgehend in Schulen angemeldet. Die Situation vieler jugendlicher unbegleiteter Geflüchteter, die besonders schutzbedürftig sind, ist prekär – zu wenig qualifizierte Vormünder und BetreuerInnen, unangemessene Unterbringungen, verzögerte Eingliederung in Schulen.
Die Stadt ist in der Verantwortung die infrastrukturellen Voraussetzungen für Integration und Teilhabe zu schaffen und die im Integrationskonzept vorgesehenen Maßnahmen umzusetzen.

Abschiebetraumata verhindern!
In den vergangenen Wochen und Monaten wurden auch aus Rostock vermehrt Menschen abgeschoben – viele in vermeintlich „sichere Herkunftsländer“. Einen erschreckenden Wandel gibt es dabei in der Abschiebepraxis. Menschen werden ohne Ankündigung mitten in der Nacht überfallartig oder vom Praktikumsplatz aus abgeschoben. Familien werden auseinander gerissen. Wir fordern diese menschenverachtende Praxis zu stoppen und den Betroffenen im mindesten die Möglichkeit des Abschieds und einer eigenständigen Ausreise zu geben. Wir fordern von der Hansestadt einen fairen und menschenwürdigen Umgang mit Asylsuchenden – auch nach ihrer Ablehnung!

Lasst uns gemeinsam vor der nächsten Bürgerschaftssitzung ein deutliches Zeichen für einen menschenwürdigen Umgang mit Geflüchteten in Rostock setzen und uns mit den Betroffenen von Abschiebungen solidarisieren!

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Das war die Landesmitgliederversammlung der linksjugend [’solid] Mecklenburg-Vorpommern am 19. & 20. Dezember 2015 in Rostock http://solidrostock.blogsport.de/2016/01/07/das-war-die-landesmitgliederversammlung-der-linksjugend-solid-mecklenburg-vorpommern-am-19-20-dezember-2015-in-rostock/ http://solidrostock.blogsport.de/2016/01/07/das-war-die-landesmitgliederversammlung-der-linksjugend-solid-mecklenburg-vorpommern-am-19-20-dezember-2015-in-rostock/#comments Wed, 06 Jan 2016 23:06:43 +0000 Administrator Über uns DIE LINKE. http://solidrostock.blogsport.de/2016/01/07/das-war-die-landesmitgliederversammlung-der-linksjugend-solid-mecklenburg-vorpommern-am-19-20-dezember-2015-in-rostock/ Zugegeben, die Überschrift wirkt nicht unbedingt einladend zum Weiterzulesen. Doch die vergangene Landesmitgliederversammlung (LMV) der linksjugend [’solid] Mecklenburg-Vorpommern hatte es in sich – und stimmt positiv.
Die LMV brachte so manche positive Überraschung mit sich. Während in der Vergangenheit hauptsächlich Genoss*innen aus Greifswald und Rostock an landesweiten Veranstaltungen unseres Verbandes teilnahmen, kamen dieses Mal viele Menschen aus anderen Städten und Orten M-V’s dazu. Ein Großteil der jungen Genoss*innen waren völlig neu. Insgesamt kamen über 30 Menschen in die Jugendherberge am Warnemünder Strand. Für ein Flächenland wie M-V, in dem noch dazu vieler Orts Nazis und andere Rassist*innen täglich den Ton angeben, ist diese Zahl sehr erstaunlich.

Viele neue Gesichter und ein Grußwort
Am Sonnabend um kurz nach 11 Uhr vormittags begann die LMV zunächst mit einer Vorstellungsrunde. Jede*r sagte ein paar Sätze zu sich und viele brachten ihre Spannung und Vorfreude über das Wochenende zum Ausdruck.
In einem kurzen aber dafür inhaltsreichen und konstruktiven Redebeitrag überbrachte Philipp Bock als neu gewähltes Mitglied des Landesvorstandes der LINKEN. Mecklenburg-Vorpommern die beste Grüße der Partei und regte eine starke Zusammenarbeit zwischen Partei und Jugendverband an. Philipp ist künftig der Ansprechpartner des Landesvorstandes für die linksjugend [’solid] in Mecklenburg-Vorpommern.


Foto: Der neue geschäftsführende Landessprecher*innenrat (v.l.n.r.) Theo, Chris, Lisi und Benny.

Satzungsändernde Anträge
Nachdem schließlich die Tagesordnung und das Präsidium beschlossen worden waren, ging es ohne Umschweife an die zu behandelnden Satzungsanträge. Insgesamt fünf Satzungsanträge standen auf der Tagesordnung. Satzungen können furchtbar langweilig sein, sind letztlich aber doch essentiell, wenn es um die Regularien des Verbandslebens gehen. Die wohl leidenschaftlichste Diskussion wurde um den Antrag S2 geführt. Hier ging es darum, die Unvereinbarkeit unter anderem mit anderen Parteien aufzuheben – oder eben nicht. Nach einer teilweise emotional aber im Kern doch sehr sachlich und zielorientiert geführten Debatte wurde der S2 in letzter Konsequenz von der Mehrheit der LMV abgelehnt. Auch künftig können Menschen, die u.a. in anderen Parteien engagiert sind, keine offiziellen Mitglieder bei der linksjugend [’solid] M-V werden.

Der Wahlmarathon
Nachdem die satzungsändernden Anträge behandelt waren, ging es an die Wahlen. Ein regelrechter Marathon stand an, denn neben einem neuen geschäftsführenden Landessprecher*innenrat (LSR) sollten Delegierte für den Bundeskongreß (BUKO) und den Länderrat der linksjugend [’solid], sowie Vertreter*innen für den Landesausschuss der Partei und einige andere Gremien gewählt werden. Nach wie vor ist der geringe Anteil an nicht- männlichen Genoss*innen in unserem Landesverband ein Problem und so wurde mehrmals über die Aufhebung der Quote debattiert. Auch hier gab es eine Neuerung im Landesverband: ein Frauenplenum beriet über diesen wichtigen Punkt und teilte anschließend der gesamten LMV ihre Ergebnisse mit, die für alle Teilnehmer*innen entscheidungsgebend waren.
Aus den Erfahrungen der Vergangenheit schien vielen ein arbeitsfähiger LSR als absolut notwendig für eine erfolgreiche politische Arbeit des Landesverbandes. Die Quote wurde deshalb aufgehoben und der neue geschäftsführende LSR besteht für die kommenden zwei Jahre aus Lisi, Benny, Chris – unserem neuen Schatzmeister – und Theo. Die vier werden zusammen mit den Genoss*innen des erweiterten LSR u.a. politische Initiativen und Kampagnen gestalten und Anträge & Ideen aus den Ortsgruppen bearbeiten. Ausdrücklichen Dank der vier gilt den aktiven Genoss*innen des alten LSR, die den Landesverband in der Vergangenheit mit betreut haben.
Obwohl die Wahlen konzentriert und zielorientiert abliefen, war vielen Genoss*innen anzumerken, dass die Energie nachließ. Da konnten auch Pausen, frische Luft und leckeres Essen kaum noch helfen. Nach dem Ende der Wahlgänge beschlossen wir deshalb, die letzten Tagesordnungspunkte am nächsten Tag zu bearbeiten und den Abend gemeinsam ausklingen zulassen.

Anträge: Landtagswahlen & individuelle Kennzeichnungspflicht von Polizist*innen
Sonntag Vormittag ging es weiter im Programm. Zwei ähnlich lautende Anträge zu den anstehenden Landtagswahlen wurden von den beiden Antragsstellern noch am Vorabend zu einem Antrag erarbeitet. Eine Jugendwahlkampagne zu den am 04. September stattfindenden Wahlen wurden von der übergroßen Mehrheit der Anwesenden für gut befunden. Die Diskussion um die grobe Ausrichtung der Themen brauchte dafür etwas länger. Intensive Debatten und der Austausch vieler Meinungen ist für eine Kampagne dieser Art nicht zuletzt deshalb notwendig, weil sie 2016 ein Schwerpunkt unserer politischer Arbeit sein wird. Wir haben uns deshalb sehr viel Zeit genommen, Pausen gemacht und verschiedene Abstimmungen durchgeführt. Am Ende einigten wir uns auf vier Kernpunkte: Prekarisierung, Umwelt-Politik, Flüchtlingsarbeit und Bildungspolitik. Der LSR wird zur kommenden LMV im März ein detailliertes Kampagnen-Konzept vorlegen.
Ein weiterer inhaltlicher Antrag beschäftigte sich mit der individuellen Kennzeichnungspflicht von Polizeibeamt*innen. Regelmäßig attackieren und kriminalisieren Polizist*innen aus der Anonymität ihrer Uniformen heraus linke und alternative Menschen. Wir werden die Forderung nach einer persönlichen Kennzeichnung von Beamt*innen wieder stärker in die Öffentlichkeit rücken. Neben Informationsmaterial wird es dazu mindestens eine Informationsveranstaltung geben.

„Ohne Moos, nix los“ – Finanzen und weitere Wahlen
Last but not least standen die Wahlen neuer Personal-Stellen und die Besprechung des Finanzplanes für das kommende Jahr auf der Tagesordnung.
Künftig wird unser Landesverband mehr Bildungsveranstaltungen organisieren. Die Organisation und Durchführung von großen und vielen inhaltlichen Veranstaltungen ist genauso wichtig wie arbeitsaufwendig. Neben dem großen Arbeitsfeld der Bildungsveranstaltungen sind die Erarbeitung und Durchführung politischer Kampagnen ein zentrales Aufgabengebiet. Um dem neuen Landessprecher*innenrat in seiner Arbeit zu unterstützen und die politische Bildung weiter verstärken zu können, wurden für das kommende Jahr zwei neue Stellen gewählt.
Der Tagesordnungspunkt „Finanzen“ klingt recht trocken, ist aber sogar noch wichtiger als ein gewählter LSR. Denn wie sagt schon ein altes Sprichwort: „Ohne Moos, nix los“. Deshalb rauften alle ihre letzten Energien zusammen und widmeten sich diesem Thema. Das uns im kommenden Jahr zur Verfügung stehenden Geld wird unter anderem in politische Bildungsveranstaltungen und nicht zuletzt unsere Jugendwahlkampagne fließen.

Wir haben Bock!
Die übergroße Mehrheit der Teilnehmer*innen hat die vergangene LMV als sehr positiv wahrgenommen.
Während die politische Arbeit in den vergangenen Jahren sich mehr und mehr auf die beiden Universitätsstädte Greifswald und Rostock zurückzog, haben sich in den vergangenen Wochen und Monaten neue Sympathisant*innen und Mitglieder gefunden, die neue Ortsgruppen gründen wollen. So gibt es darüber hinaus wieder aktive Genoss*innen in Stralsund, Neustrelitz und Neubrandenburg. Gerade über aktive Solids aus der Viertorestadt freuen sich ältere Genoss*innen, gab es in Neubrandenburg doch bis vor einigen Jahren eine sehr große und aktive Ortsgruppe.
Allein das ist für Menschen, die bereits längere Zeit bei der linksjguend [’solid] aktiv sind, ein riesiger Grund zur Freude. Ein neu gewählter und stark motivierter LSR setzt dem Ganzen das sprichwörtliche Sahnehäupchen auf. Lisis Satz „Ich hab wirklich Bock!“ beschreibt die Gefühle nach der LMV für Viele am besten. In einem ersten Grußschreiben des neu gewählten gLSR an die Genoss*innen heißt es zum Abschluss: „Eine andere Welt ist möglich!“ – Lasst uns in den kommenden Monaten und darüber hinaus gemeinsam daran arbeiten, dass wir unserem Ziel einer befreiten Gesellschaft, etwas näher kommen.

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http://solidrostock.blogsport.de/2016/01/07/das-war-die-landesmitgliederversammlung-der-linksjugend-solid-mecklenburg-vorpommern-am-19-20-dezember-2015-in-rostock/feed/
„Solidarität statt Hetze“ – Geflüchtete unterstützen, Rassist*innen am 17. Oktober entgegentreten! http://solidrostock.blogsport.de/2015/10/15/solidaritaet-statt-hetze-gefluechtete-unterstuetzen-rassistinnen-am-17-oktober-entgegentreten/ http://solidrostock.blogsport.de/2015/10/15/solidaritaet-statt-hetze-gefluechtete-unterstuetzen-rassistinnen-am-17-oktober-entgegentreten/#comments Thu, 15 Oct 2015 12:57:18 +0000 Administrator Events Smash Fascism http://solidrostock.blogsport.de/2015/10/15/solidaritaet-statt-hetze-gefluechtete-unterstuetzen-rassistinnen-am-17-oktober-entgegentreten/ Am 17. Oktober will die selbsternannte „Alternative für Deutschland“ (AfD) ab 15 Uhr mit ihren Anhänger*innen durch die Rostocker Innenstadt marschieren. Dass die Partei gerade jetzt zu ihrer ersten eigenen Demonstration in Mecklenburg- Vorpommern aufruft, ist genauso wenig Zufall wie der gewählte Ort.

Gemeinsamer Aufruf des Bündnisses Rostock nazifrei! und der Initiative Rostock hilft

Die Rostocker Stadtgesellschaft stand in den vergangenen Wochen für ein breites, ehrenamtliches Engagement in der humanitären Unterstützung von Geflüchteten. Genau diese Solidarität ist jedoch für die AfD nichts weiter als eine „verrückte Multikulti-Ideologie“ und „linker Deutschlandhass“.
Nun will sie auch öffentlich wahrnehmbar im Chor derer mitsingen, die seit Wochen gegen Migrant*innen hetzend und demokratisch Protestierende anpöbelnd durch die Straßen des Bundeslandes laufen.

Und genau jene „besorgten Bürger*innen“, die sich nahezu jede Woche als „MVGida“ oder „XY wehrt sich gegen…“ zusammen finden, haben bereits ihre Teilnahme zugesagt. Ihnen ist es herzlich egal, unter welchem Label sie ihrem Rassismus und undefinierten Frust gegen „die da oben“ freien Lauf lassen können.

Anhänger*innen der AfD beteiligten sich bereits an deren Aufmärschen. Nun will die Partei endlich eine aktivere Rolle einnehmen. Das mittelfristige Ziel scheint dabei klar zu sein: Auf der aktuellen Welle rassistischer Mobilisierungen gegen Geflüchtete direkt in den Schweriner Landtag surfen.
Wir werden diesem Treiben nicht tatenlos zusehen. Rassistischer Hetze setzen wir unsere Solidarität mit Kriegsflüchtlingen und allen von Rassismus betroffenen Menschen entgegen!

Wir rufen Sie und Euch alle auf, am 17. Oktober gemeinsam mit uns für eine offene Gesellschaft auf die Straße zu gehen. Doch wir wollen nicht nur reden, sondern auch handeln. Deshalb organisieren wir an diesem Tag eine große Spendensammelaktion. Besonders gern gesehen sind Hygieneartikel, Schuhe und Unterwäsche, aber natürlich auch Geldspenden. Aktueller erfahren Sie/erfahrt Ihr den aktuellen Bedarf aber immer auch unter: http://hrohilft.blogsport.eu/spenden/.

Neuer Markt, Kundgebung und Spendensammelaktion ab 13 Uhr

Marienkirche, 14 Uhr Andacht unter dem Motto „Flüchtlinge willkommen“!

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05. September: Keinen Fußbreit den Rassist*innen in Wismar! http://solidrostock.blogsport.de/2015/09/02/05-september-keinen-fussbreit-den-rassistinnen-in-wismar/ http://solidrostock.blogsport.de/2015/09/02/05-september-keinen-fussbreit-den-rassistinnen-in-wismar/#comments Wed, 02 Sep 2015 11:23:05 +0000 Administrator Smash Fascism http://solidrostock.blogsport.de/2015/09/02/05-september-keinen-fussbreit-den-rassistinnen-in-wismar/ Die neue Dimension der pogromartigen Angriffe in Heidenau und anderen Orten ist erschreckend. Doch nicht nur in Sachsen kommt es vermehrt zu Angriffen auf Geflüchtete. Auch in MV vergeht keine Woche, in der Rassist*innen nicht vor Flüchtlingsheimen hetzen und Menschen bedrohen. Erst vor wenigen Tagen tauchten zwei Männer in einem Flüchtlingsheim, mit einem Messer bewaffnet, auf und konnten erst durch die herbeigerufene Polizei aufgehalten werden.

Auf der Facebook-Seite „Wismar gegen Asylmissbrauch“ wird zu einem fremdenfeindlichen Aufmarsch am 5. September in Wismar aufgerufen. Wir wollen und dürfen diesen erneuten Versuch, rassistisches Gedankengut auf die Straße zu tragen, nicht unwidersprochen lassen.

Die Bündnisse „Wismar Nazifrei“ und „Wismar für Alle“ organisieren Proteste gegen den Aufzug angeblich „besorgter Bürger“. Kommt am 05. September nach Wismar und beteiligt euch an den Gegenaktionen!

Keinen Fußbreit den Faschisten!

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