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Film- und Diskussionsabend „The truth lies in Rostock“ am 04.03.15

Die linksjugend [’solid] Rostock lädt ein zum
Film- und Diskussionsabend „The truth lies in Rostock“ am 04.03.15

Aktuell zieht der Kinofilm „Wir sind jung. Wir sind stark.“ Millionen Menschen die Kinos. Abseits vom künstlerischen Spielfilm wollen wir die Ereignisse im August 1992 in Lichtenhagen beleuchten und die Hintergründe der Pogrome erforschen. Dazu zeigen wir die Dokumentation „The truth lies in Rostock“. Anschließend wollen wir mit euch über die damaligen Ereignisse und nicht zuletzt über die aktuelle Flüchtlingsdebatte diskutieren.

Zwischen dem 22. Und dem 26. August attackierte ein deutscher Mob ein mehrheitlich von Vietnamesen bewohntes Haus in Rostock-Lichtenhagen. Dieses tagelange Pogrom wurde von einer applaudierenden Menge begleitet, die sich in einer volksfestähnlichen Stimmung befand. Dies waren die heftigsten rassistischen Ausschreitungen in der deutschen Nachkriegsgeschichte und zugleich ein Ausdruck der Stimmung in Deutschland nach der Wiedervereinigung.

Die Videodokumentation entstand 1993 unter maßgeblicher Beteiligung von Menschen, die sich zum Zeitpunkt der Geschehnisse im attackierten Wohnheim befanden. Deshalb zeichnet sich die Produktion nicht nur durch einen authentischen Charakter aus, sondern versteht sich auch Jahre danach als schonungslose Kritik an einer Grundstimmung in der bundesrepublikanischen Gesellschaft, die Pogrome gegen Migranten oder einfach nur „anders aussehende“ überhaupt erst möglich macht.

Eine Montage von Videomaterial, gedreht aus den angegriffenen Häusern heraus, Interviews mit Anti-Faschist*innen, den vietnamesischen Vertragsarbeiter*innen, der Polizei, mit Bürokraten, Neonazis und Anwohnern. Eine Dokumentation über das heimliche Einverständnis der Politik und über die verbreitete Angst.

Wir beginnen am Mittwoch, den 4. März in der Geschäftsstelle der LINKEN. Rostock (Kröpeliner Straße 24, Eingang Ecke Rungestraße) um 18 Uhr 30.

Kontakt:
Internet: solidrostock.blogsport.de
Mail: solid-rostock[ätt]systemausfall.org
Facebook: linksjugend [’solid] Rostock

„Rostock für alle!“ – Aufruf gegen den rassistischen Aufzug der ROGIDA am 12. Januar 2015

Mit einer Auftaktkundgebung am 5. Januar um 17 Uhr am Kröpeliner Tor wollen wir als Bündnis „Rostock nazifrei“ zusammen mit vielen Initiativen, Vereinen und Organisationen für eine vielfältige Stadtgesellschaft eintreten, über die geplante, selbsternannte antiislamische „Rogida“-Demo am 12. Januar in der Rostocker Innenstadt informieren und deutlich machen, warum eine „Rogida“-Demo Vorurteile bedient, Menschen stigmatisiert und welche Verbindungen die Organisatoren zur rechtsextremen Szene haben. Hierzu wird es am 5. Januar am Doberaner Platz und am Kröpeliner Tor Infostände und Kundgebungen mit einige Redebeiträgen (unter anderem Tilman Jeremias, Pastor der Marienkirche und Wolfgang Nitzsche, Bürgerschaftspräsident) zu den Hintergründen unserer Aktion “Rostock für alle” geben und Infoflyer werden verteilt. Geplant ist auch ein Fotoshooting “#NO – Keine Pegida in meiner Stadt”, bei dem alle Interessierten sich mit einem Spruch zu Pegida fotografieren könne lassen. Die Initiative „Rostock nazifrei“ begrüßt es, wenn Menschen für ihre Ideen auf die Straße gehen und ihre demokratischen Rechte in dieser Form nutzen. Die geplante Demonstration unter dem Namen „Rogida“ hat allerdings bereits im Vorfeld deutlich gemacht, dass sie einerseits die Inhalte und Forderungen von „Pegida“ unreflektiert übernimmt und andererseits offen rassistisch, antidemokratisch und menschenverachtend agiert. Seit Beginn dieser Proteste ist eines rasch deutlich geworden: Die zum Ausdruck gebrachte Angstargumentation vor dem Islam ist – wie viele Ängste – irrational, destruktiv und geprägt von einer verzerrten Wahrnehmung.

Gerade die relativ hohe Beteiligung an dieser antiislamischen Demonstration in Städten mit sehr geringen Einwohner_innen der islamischen Konfession zeigt, wie absurd und willkürlich Name und Anliegen gewählt wurden. Sofern sich überhaupt ein gemeinsamer Nenner der Demonstrierenden finden lässt, ist es der, dass sie als selbsternannte „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ zunehmend neue und wenig er unverhohlene rassistische Ressentiments bedienen: Das Recht auf Asyl wird abgelehnt, Grundrechte für Menschen sollen eingeschränkt oder abgeschafft und einem Verwertungsprinzip unterworfen werden. Medien werden zur „Lügenpresse“ ernannt, weil sie deren Anliegen nicht mit dem gewünschten Wohlwollen transportieren.

Diese Formen finden sich besonders stark bei den regionalen Ablegern wie „Rogida“ und „Mvgida“ wieder. Diese organisierten am 6. Dezember eine Demonstration in Güstrow, bei der es zu verschiedenen Straftaten kam. Auch auf verschiedenen Pegida-nahen Internetseiten wird offen gegen Migrant_innen gehetzt und Positionen der NPD geteilt. Die Verbindung zwischen den Initiator_innen von „Rogida“ und „Mvgida“ wird umso offensichtlicher, wenn NPD-Kader als Redner auftreten und ihren neonazistischen Einstellungen freien Lauf lassen. Solche Bestrebungen lehnen wir entschieden ab und verurteilen die Versuche, einzelne Teile der Gesellschaft auszugrenzen, zu diffamieren, zu stigmatisieren oder gar zu bedrohen. Weder hier noch anderswo werden wir dies zulassen und tolerieren. Wir rufen alle Rostocker_innen auf, sich am 12. Januar mit allen Menschen in Mecklenburg-Vorpommern solidarisch zu erklären, unüberhörbar, zahlreich, kreativ und friedlich denjenigen entgegenzustellen, die unser friedliches Zusammenleben gefährden. Hierzu sind verschiedene Aktionen und Kundgebungen geplant, unter anderem am Doberaner Platz, am Kröpeliner Tor, am Steintor, bei der Marienkirche und am Hauptbahnhof (Nordseite).

ROSTOCK FÜR ALLE – Für ein friedliches Zusammenleben ohne Ausgrenzung!

Weitere Informationen gibt es auf Facebook unter NoPegidaMV & PortalNordost und auf rostock-nazifrei.systemausfall.org & ino.blogsport.de/norogida. Verwendet die Hashtags #norogida und #nopegidamv

Aufruf zur landesweiten AntiRa-Demonstration in Güstrow am 06.12.2014

Aufruf zur landesweiten Demonstration in Güstrow
6. Dezember 2014 // 13:00 Uhr // Hauptbahnhof

Der Ratschlag der Bündnisse Mecklenburg-Vorpommern* ruft für den 6. Dezember zur landesweiten Demonstration in Güstrow auf:

„Refugees welcome! Asylrecht ist Menschenrecht!“

Seit nunmehr zwei Jahren mobilisieren Nazis in Mecklenburg-Vorpommern gezielt gegen Flüchtlinge und verbreiten rassistische Vorurteile und Gerüchte. So versuchen Nazis zur Zeit beispielsweise in Güstrow, gegen die künftige Flüchtlingsunterkunft in der Südstadt Stimmung zu machen. Unter dem Deckmantel einer vermeintlichen Bürgerinitiative versuchten sie bisher auf Facebook, mit regelmäßigen Infoständen und einem Fackelmarsch auch Menschen zu erreichen, die sich selbst nicht im neonazistischen Spektrum verorten. Der Hetze folgen Taten – Asylsuchende werden regelmäßig auf der Straße bedroht und rassistisch beleidigt. Immer häufiger kommt es zu Angriffen auf Flüchtlinge wie kürzlich in Anklam, Schwerin oder Groß Lüsewitz.

Gleichzeitig gibt es in Güstrow und vielen anderen Orten Unterstützungskreise, die in großem Maße zum Willkommen der Flüchtlinge beitragen. Es gibt ehrenamtlich organisierte Sprachkurse, Menschen, die Flüchtlinge bei Gängen zu Ämtern oder Behörden begleiten oder gemeinsam Freizeit verbringen. Es gibt viele Menschen, die der Propaganda der Nazis in ihrem praktischen Handeln etwas entgegen setzen.

Gemeinsam mit ihnen und allen demokratischen Kräften setzen wir uns für eine solidarische Gesellschaft ein, in der Minderheitenrechte geachtet werden. Gemeinsam treten wir ein für eine Gesellschaft, die geprägt ist von Vielfalt und Respekt. Wir sind betroffen und wütend darüber, dass Menschen, die in Deutschland Schutz suchen, mitten unter uns Bedrohungen, Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt sind. Deshalb rufen wir dazu auf, am 6. Dezember ein klares und öffentliches Zeichen gegen rassistische Propaganda und Gewalt zu setzen. Wir sagen klar:
„Refugees welcome! Asylrecht ist Menschenrecht!“

Wir fordern, dass …
… Flüchtlinge selbstbestimmt entscheiden können, wo und wie sie leben möchten!
… sich Gesellschaft, Verwaltung und Politik für Flüchtlinge öffnen, konsequent für eine solidarische Willkommens- und Anerkennungskultur einsetzen und genügend öffentliche Mittel dafür zur Verfügung stehen!
… sich alle klar gegen Rassismus positionieren und sich öffentlich mit den Betroffenen rassistischer Gewalt solidarisieren!

Lasst uns gemeinsam am 6. Dezember für menschenwürdige Lebensbedingungen von Flüchtlingen, eine solidarische Willkommenskultur und gegen jede Form von Rassismus demonstrieren!

*Der Ratschlag der Bündnisse MV ist der Zusammenschluss von Initiativen, Bündnissen und Organisationen, die sich in MV für demokratische Kultur und gegen Rechtsextremismus engagieren.

EINLADUNG zur Vortrags- und Diskussionsveranstaltung „Zur Lebenssituation von Auszubildenden“

Eine Veranstaltung der LINKEN. Rostock.

Auf dem Papier gibt es in Mecklenburg-Vorpommern mehr Ausbildungsplätze als junge Menschen, die diese besetzen könnten. Dennoch suchen Viele nach ihrer Schulausbildung vergebens nach einer Ausbildung, die ihren Namen verdient.

Doch auch wer eine Ausbildung durchläuft, hat oft mit einer ganzen Reihe von Problemen zu kämpfen. Unbezahlte Überstunden, sogenannte ausbildungsfremde Tätigkeiten und andere Widrigkeiten gehören oft zum Alltag von Azubis.

Wie genau sich die Probleme und Schwierigkeiten junger Azubis darstellen und wie auch junge Menschen für ihre Rechte eintreten und wie wir den Kampf um faire Arbeitsbedingungen unterstützen können, darum soll es in dieser Veranstaltung gehen.

Fabian Scheller, Jugendbildungsreferent beim DGB nord, wird einen Einblick in die Lebenswelten junger Auszubildenden geben.

Nach einem Eingangsreferat wird es Gelegenheit zur Diskussion geben.

Wann und wo?
Die Veranstaltung findet am 04. November im Büro der LINKEN. Rostock (Kröpeliner Straße 24, Eingang Ecke Rungestraße, neben dem Pizza Hut am Universitätsplatz). Beginn ist 18 Uhr.

Abschlusskonzert der Rock gegen Rechts Aktionstage 2014 in Stralsund am 27. September

Wie in den vergangenen Jahren enden die Rock gegen Rechts Aktionstage in Stralsund auch dieses Jahr mit einem fetten Abschlusskonzert.

Details:
27. September
Einlass: ab 18:00 Uhr
Beginn: ab 19.00 Uhr // AK: 6,00 Euro
Ort: Alte Eisengießerei Stralsund

Achtung, im diesem Jahr wird es ab dem 30.08. einen Vorverkauf geben. Sichert euch ein Ticket in dem ihr online per e-mail an info[ätt]rockgegenrechts.com bestellt (6,00 Euro zzgl. Versand und 19% MwSt. – bitte Anzahl, Rechnungsadresse und Lieferadresse angeben) oder besucht einer unserer Veranstaltungen und kauft vor Ort eure Tickets für allinklusive 6,00 Euro.

Auch wenn die Tickets im VVK für die Besteller ingesamt teurer sind, da die MwSt. zuschlägt, raten wir euch den VVK zu nutzen. Wir haben zwar Abendkasse, die Karten sind aber begrenzt!

Zu den Bands:

Flem­ming and the Gang – eine Band der rauen Küs­ten­luft. Über ihren Mu­sik­stil sagt die Band selbst: „In die Segel bläst or­dent­lich Sto­ner, Doom und ganz viel heavy Rock, ohne Ein­gän­gig­keit ver­mis­sen zu las­sen.“ Eine re­gio­na­le Band, mit Er­fah­rung und viel Freu­de an ihrer Musik. Lash­down – eine Combo aus Ber­lin, die für eine or­dent­li­che Pa­ckung pro­gres­si­ven Hard­core und hoch­gra­dig en­er­gi­sche Live Shows ste­hen. Hard­core ist für sie „more than music“, wes­halb ihre Auf­trit­te ge­prägt von kla­ren State­ments und einer an­ti­fa­schis­ti­schen Grund­hal­tung sind.

The De­tec­tors – Street­punk der feins­ten Art und Weise. Mit ein­gän­gi­gen Tex­ten und Me­lo­di­en über­zeu­gen The De­tec­tors nicht nur auf CD, son­dern auch Live. „Wü­tend und trotz­dem vol­ler Hoff­nung“ set­zen sie sich in ihren Tex­ten mit All­tags­pro­ble­men, Miss­stän­den, Tier­rech­ten und mit men­schen­ver­ach­ten­den Ideo­lo­gi­en aus­ein­an­der. Mu­si­ka­lisch auf sehr hohem Ni­veau, wer­den sie auch beim Rock gegen Rechts Ab­schluss­kon­zert be­geis­tern.

Ko­bito – po­li­ti­scher Rap, der unter die Haut geht. Ko­bito ist nicht nur auf der Bühne mit Herz und mit Ver­stand bei der Sache. „Die Er­fah­run­gen aus den letz­ten Jah­ren sind in sein ak­tu­el­les Album mit ein­ge­flos­sen, die Musik ist noch emo­tio­na­ler, gleich­zei­tig noch po­li­ti­scher, noch durch­dach­ter ge­wor­den.“

Ego­tro­nic – „Raus aus dem Elec­tro-​Dance­floor-​Stru­del wol­len auch Ego­tro­nic, die schon zuvor auf dem 10-​Jah­re Ju­bi­lä­ums­al­bum be­herzt die Gi­tar­ren schred­deln lie­ßen. „Mehr Punk­rock wagen” ist kein ver­zwei­fel­ter Flucht­plan, son­dern ein­fa­che Rück­be­sin­nung auf die ei­ge­nen sub­kul­tu­rel­len Wur­zeln.“ […] „der Ruf ist so rui­niert und her­vor­ra­gend wie nie zuvor, der Ver­ein­nah­mungs­kon­flikt zwi­schen au­to­no­mem AZ-​Pu­bli­kum und fei­er­wü­ti­gen Hips­tern nach wie vor er­freu­lich un­ge­klärt“. Elec­tro auf eine voll­kom­men neue Art wird hier den Gäs­ten ge­bo­ten. „Beat für die Beine und ne Mes­sa­ge für den Ver­stand“ trifft hier voll­kom­men zu.

Informationen über alle Veranstaltungen der Rock gegen Rechts Aktionstage gibt es unter rockgegenrechts.com.

Zum Schutz friedlicher Veranstaltungen und deren Besucher sind Menschen mit fremdenfeindlichen, rassistischen, antisemitischen, faschistischen, sexistischen und homophoben Gedankengut auf allen Veranstaltungen der Initiative Rock gegen Rechts Stralsund ausgeschlossen. In dieses Spektrum fallen auch Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit mit den oben genannten Merkmalen aufgefallen oder sonstigen menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Personen mit Kleidung von rechtsoffenen Gruppierungen und Bands werden bei uns ebenfalls nicht geduldet. Der Veranstalter behält sich vor, von seinem Hausrecht gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zu den Veranstaltungen zu verwehren oder von diesen zu verweisen

„Kapitalismus ist die Krise!“ Heraus zum antikapitalistischen Aktionstag am 24. Mai in Rostock!

Neben Brüssel, Madrid, Rom, Tessaloniki und vielen anderen europäischen Städten werden auch in Deutschland ab dem 15. Mai bis zur Europawahl in etlichen Städten Proteste, Veranstaltungen und Kundgebungen organisiert. Am 17. Mai wird es zentral in Berlin, Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart Demonstrationen und ungehorsame Aktionen breiter Bündnisse geben.
Auch Rostock wird teil dieser Proteste werden. Der Mai wird für uns ein “May of Solidarity” – ein Mai der Solidarität. Im Vordergrund steht dabei die Verbindungen unserer alltäglichen Kämpfe – um Wohnraum, gerechte Arbeitsbedingen und Anerkennung, gegen rechte Propaganda und sexistischen Blacklash, für wirkliche Demokratie – mit der autoritären Krisenpolitik der Europäischen Union. Unsere Aktionen greifen diese Konflikte auf, greifen ein, markieren und machen sie sichtbar.

Sie wollen Kapitalismus ohne Demokratie. Wir wollen Demokratie ohne Kapitalismus!
Armut, Reichtum, Ausbeutung und Konkurrenz sind Elemente der Marktwirtschaft, in der nicht die Menschen zählen sondern nur die Profite. Wir brauchen eine Gesellschaft, in der die exestenziellen Lebensbereiche ohne wenn und aber abgesichert werden! Energie, Verkehrsbetriebe, Gesundheitswesen, Wohnraum, Bildung und Ernährung sind komplett in öffentliches Eigentum zu überführen, also den Märkten zu entziehen und unter die Kontrolle der Bevölkerung zu stellen. Banken müssen vergesellschaftlicht und das ganze Finanzsystem unter eine starke öffentliche Kontrolle gestellt werden.

Gegen jeden Nationalismus, Faschismus und Rassismus!
Die Politik der Krisenverschärfung ist der Boden, auf dem rechte oder faschistische Parteien – von der AfD, über Republikaner bishin zur NPD – wachsen und gedeihen. Sie benennen nicht die Ursachen der Krise und ihrer Folgen, sondern hetzen Menschen gegeneinander auf. Sie wollen neue Grenzen, rassistische Spaltung, antisemitische Stimmungsmache, Ausgrenzung, Repression und Gewalt. Das sind keine Lösungen, sondern Verschärfungen der Probleme. In unseren Reihen ist kein Platz für solche Forderungen, solches Denken, solches Handeln. Unser Widerspruch ist klar benannt: Er besteht zwischen oben und unten! Unser Widerstand überschreitet Grenzen und Herkunft. Unsere Antwort auf Faschismus und Rassismus heißt aktive Antifaschismus und Antirassismus – überall!

Im Kampf um eine alternative Gesellschaft, in der die Wirtschaft den Bedürfnissen der Menschen dient, liegt der wichtigste Schlüssel zur Überwindung solcher Krisen und aller anderen Zumutungen des Kapitalismus. Für was könnte eine globale Finanzkrise gut sein, wenn nicht für das Erwachen einer Begierde – einem unstillbaren Durst nach einem Leben frei von Konkurrenz und Zwang, frei von Unterdrückung und Ausbeutung!

Solidarity beyond border! Building democracy from below!

24. Mai 2014 // Rostock Universitätsplatz // 12-18 Uhr

Internet: blockupynordost.blogsport.de
Kontakt: blockupynordost[ätt]gmx.de
Facebook: blockupynordost
Twitter: Blockupy_MV

Vielfalt statt Faschismus! Gegen den NPD-Aufmarsch am ersten Mai!

Der 1. Mai ist der Tag, an dem weltweit Menschen für gleiche Rechte, eine gerechte Arbeitswelt und freies, selbstbestimmtes Leben auf die Straße gehen. Der Tag, an dem weltweit für ein Leben ohne Krieg, Ausbeutung, Sexismus, Rassismus, Antisemitismus und andere Formen von Diskriminierung gekämpft wird. Der Tag für ein schöneres Leben – ganz bestimmt ohne Nazis!

Ausgerechnet am 1. Mai will die NPD unter dem Motto „Arbeit – Heimat –Zukunft“ durch Dierkow und Toitenwinkel aufmarschieren. Damit wollen sie den 1. Mai nationalistisch umdeuten und zum „Tag der deutschen Arbeit“ machen. Mit menschenverachtenden Parolen wie „Arbeitsplätze nur für Deutsche“ oder „Asylmissbrauch stoppen“ hetzen sie in den letzten Jahren gegen MigrantInnen und Asylsuchende. Dass die NPD zudem mit ihrer Demonstration unweit des Todes- und Gedenkortes von Mehmet Turgut entlang marschieren wollen, der am 25. Februar 2004 in einem Imbiss in Toitenwinkel vom NSU ermordet wurde, ist eine Verhöhnung des Opfers und darf nicht zugelassen werden!

Die schrecklichen Folgen der Nazi-Herrschaft 1933-1945 können wir nicht ungeschehen machen, das rassistische Pogrom von Rostock-Lichtenhagen und den Mord an Mehmet Turgut sowie den anderen NSU-Opfern nicht rückgängig machen. Vielmehr sollten wir daraus lernen und konsequent für ein freies und sicheres Leben für alle eintreten und dafür kämpfen!

Ob Nazis mit ihrer menschenverachtenden Ideologie wieder durch unseren Straßen marschieren oder nicht, liegt an uns!

Die Millionen Opfer aus den Konzentrations- und Vernichtungslagern und des von Nazi-Deutschland entfachten Weltkriegs, aber auch die Opfer des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ und alle anderen Opfer neonazistischer Gewalt mahnen uns:

Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg! Nie wieder NSU!

Am 1. Mai wollen wir daher gemeinsam mit allen antifaschistischen Kräften aus Vereinen, Verbänden, Gewerkschaften, Initiativen, Parteien, Jugend- und Studierendenverbänden, Kirchen sowie zahlreichen Rostocker Einwohnerinnen und Einwohner den Naziaufmarsch blockieren. Von uns wird dabei keine Gewalt und Eskalation ausgehen. Wir sind solidarisch mit allen, die sich dem Naziaufmarsch entgegenstellen wollen.

Deshalb „1. Mai – Rostock nazifrei! Vielfalt statt Faschismus“!

Kommt zur Demonstration und beteiligt euch an weiteren Veranstaltungen in Dierkow/Toitenwinkel!

Start der Demo: 1. Mai / Holzhalbinsel / 10 Uhr

Mehr Infos unter rostock-nazifrei.systemausfall.org.

STOP FRACKING! – Kommt am 21. April nach Zinowitz und demonstriert mit uns gegen die geplante Fracking-Erdölförderung!

Unser Land Mecklenburg-Vorpommern ist in Gefahr! Die kanadischdeutsche Firma CEP will mit neuester Technik Erdöl aus alten Lagerstätten in Mecklenburg-Vorpommern fördern! Hydraulisch Anschließen (englisch: Hydraulic Fracturing oder Fracking) in horizontalen Bohrungen ist neu und zerbröselt den Untergrund vollflächig und löst seismische Bewegungen aus! Unser Grundwasser ist ständig gefährdet!

Die erste Horizontalbohrung in Mecklenburg-Vorpommern fand durch die Firma CEP in Barth im Jahr 2009 statt. Die zweite und dritte in Pudagla und Lütow auf Usedom. In Barth hat das Bergamt Stralsund jetzt eine Testförderung mit 10 Frackvorgängen genehmigt.

Auch auf Usedom ist eine Förderung mit dieser Methode geplant. Fracking in Horizontalbohrungen ist brandgefährlich und wird in großem Stil bisher nur in den USA eingesetzt. Erdbeben und vergiftetes Wasser durch radioaktiv belastete Bohrschlämme gibt es dort, aber auch bereits in Niedersachsen bebt die Erde immer häufiger, Schäden an Gebäuden sind die Folgen, das Grundwasser wurde mehrfach kontaminiert!

Kein Risiko beim Wasser!
• Erhalt der wunderbaren Natur in Mecklenburg-Vorpommern!
• Erhalt der Wasser- und Luftqualität!
• Erhalt + Aufbau des Tourismus in ganz Mecklenburg-Vorpommern!
• Keine riskanten Experimente!

Mitmachen! Wir rufen auf!
• Bürger_inneninitiative Lebensraum Vorpommern e.V.,
• linksjugend [’solid] Mecklenburg-Vorpommern,
• Grüne Jugend Mecklenburg-Vorpommern
• Bündnis90/ Die Grüne Kreisverband Vorpommern-Greifswald,
• DIE LINKE. Kreisverband Peene-Uecker-Ryck
• Andreas Hoppe, Schauspieler
[…]

Kommt am 21. April nach Zinowitz und demonstriert mit uns gegen die geplante Fracking-Erdölförderung!

Wann und wo? 14 Uhr am Bahnhof Zinowitz!

Frauenkampftag 8. März 2014

„Der Internationale Frauen*kampftag steht für den Kampf für rechtliche, politische und wirtschaftliche Gleichstellung, ein selbstbestimmtes Leben, für das Recht auf körperliche Unversehrtheit, sowie sexuelle Selbstbestimmung. Beim ersten Internationalen Frauentag 1911 wurden Forderungen nach sozialer und politischer Gleichberechtigung auf die Straße getragen. Auch über hundert Jahre später sind viele Forderungen immer noch aktuell. Wir stellen uns in eine Reihe mit den feministischen Initiativen und Bewegungen und wollen versuchen eine gemeinsame neue feministische Offensive zu organisieren!“

Mehr Infos: www.frauenkampftag2014.de

Pressemitteilung: Filmvorführung „Jarhead – Willkommen im Dreck!“ am 25. September im Bildungskeller der Universität Rostock

Am 25. September zeigt die linksjugend [’solid] Rostock den Film „Jarhead – Willkommen im Dreck!“ im Bildungskeller (Ulmenstraße 69, Haus 3) an der Universität Rostock. Die Vorführung beginnt 18 Uhr.

1990. Nachdem der Irak in sein Nachbarland Kuwait einmarschiert ist, mischen sich die USA gemeinsam in den Krieg ein. Vor diesem Hintergrund spielt „Jarhead“.
Der junge Anthony Swofford, der die zentrale Filmfigur darstellt, geht zur US-Army und wird dort als Scharfschütze ausgebildet. Seine zunächst heroischen Vorstellungen von der Armee und vom Krieg verwirft „Swoff“, wie er von seinen Freunden genannt wird, jedoch schnell. Bereits in der Ausbildung stirbt ein Rekrut durch Maschinengewehrfeuer bei einem Unfall. Doch der eigentliche Schrecken steht ihm noch bevor: Swoff wird zusammen mit zehntausenden anderen Soldaten nach Saudi-Arabien verlegt. Fern von seiner Familie und seiner Freundin wird der Einsatz für ihn zur Hölle auf Erden. Doch auch nach seiner Rückkehr in die USA ist nichts wie vorher. Swoff steht vor den Scherben seines zerbrochenen Lebens.

Der Film macht eines deutlich: Krieg ist kein Spiel, sondern tödlicher Ernst. Im Anschluss an den Film wird es die Möglichkeit zur Diskussion geben.

Der Eintritt ist frei. Neonazis und Angehörige rechtsradikaler Gruppen oder Organisationen sind von der Veranstaltung ausgeschlossen. Die Veranstaltung findet statt mit freundlicher Unterstützung der Partei DIE LINKE. Mecklenburg-Vorpommern.

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung unter solid-rostock[ätt]gmx.de.

Internet: http://solidrostock.blogsport.de/
Facebook: https://www.facebook.com/pages/Linksjugend-solid-Rostock/443586225676844




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