Archiv der Kategorie 'Events'

25 Jahre Rosa-Luxemburg Stiftung in Mecklenburg Vorpommern

Wann: 2.Juli
Wann: 10:30 Uhr
Wo: Steigenberger Hotel „Sonne“ Rostock / Gr. Wasserstraße / Am Neuen Markt

Details:
Am 2. Juli 1991 gründeten ein paar Enthusiasten in Rostock das Forum für politische und interkulturelle Bildung Mecklenburg-Vorpommern e.V. Ihr Engagement ließ den Verein im Verlauf der ersten zehn Jahre, auch ohne größere finanzielle Förderung, von einem zarten Plänzchen zu einem, zunächst durch die nahe stehende Partei und bald auch darüber hinaus anerkannten Faktor politischer Bildung im Lande werden. Seit 2003 um ein von Berlin finanziertes RLS-Regionalbüro MV verstärkt, konnte der Anteil eigener Veranstaltungen sowie die Kooperation mit zahlreichen Partnern erweitert sowie Projektförderung betrieben werden. 2011 benannte sich die Landesstiftung in Rosa-Luxemburg-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern e.V. um.

Am 2. Juli 2016 begehen wir unser 25. Gründungsjubiläum und freuen uns auf Gäste, darunter Dr. Gregor Gysi, mit dem wir anfangs ins Gespräch kommen wollen. Es schließen sich unsere Jahresmitgliederversammlung sowie ein Informationsaustausch der ehrenamtlich wirkenden RLS-Freundeskreise an.

PolDo – Von Mvgida und „besorgten Rassisten“ in Mecklenburg-Vorpommern

Das Peter-Weiss-Haus lädt zu einer Invoveranstaltung am Donnerstag, den 5. Mai 2016 – 19:00 zum Thema Mvgida und Fremdenfeindlichkeit in Mecklenburg-Vorpommern ein.

„Seit Januar 2015 geht der NPD-dominierte PEGIDA-Nachahmer „MVgida“ durch die Straßen Mecklenburg-Vorpommerns. Anfänglich im Schutze der Dunkelheit demonstrierten teils rassistische Bürger mit organisierten Nazistrukturen Hand in Hand.
Mit stagnierenden Teilnehmerzahlen und abnehmender Dunkelheit im Frühjahr 2015 verschwand MVgida vorerst wieder von den Straßen. Im Spätsommer traten die „[Wismar/Schwerin] wehrt sich“-Gruppen vermehrt in Westmecklenburg in Vordergrund. Täglich stattfindende Kundgebungen vor einer Notunterkunft für Refugees in Schwerin bildeten den Auftakt zu wöchentlichen Demonstration in Wismar, Schwerin und anderen Städten in Mecklenburg-Vorpommern, im Herbst 2015, mit bis zu 700 Rassisten.

Die Referent_innen werden ihre Analyse der rassistischen Mobilisierung mit Schwerpunkt in Westmecklenburg vorstellen, um mit euch über mögliche Ansätze von Protesten zu diskutieren.“

Quelle: peterweisshaus.de

Ende Gelände Infoveranstaltung im Peter-Weiss-Haus

Das Peter-Weiss-Haus lädt zu einer Infoveranstaltung am Samstag, den 2. April 2016 – 19:00 zum Thema Energiewende ein.

„2016 geht der Abschied der Kohle weiter: Vattenfall, Eigentümer des Lausitzer Reviers, will sein deutsches Braunkohle-Geschäft loswerden. Die einmalige Chance, tagebaue und Kraftwerke endlich stillzulegen und zu zeigen, dass ein sozialer und ökologischer Ausstieg aus der Kohle gelingen kann.

Doch Vattenfall will nur verkaufen: Ein neuer Investor soll das zentralistische, klimazerstörerische Energiesystem Jahrzehnte weiterführen. Das Geschäft wäre die größte Kohle-Investition in ganz Europa – mehr Umsiedlungen, neue Kraftwerke, Trinkwasserverschmutzung und Klimakatastrophe inklusive.

Wir sagen: Es reicht! Nicht verkaufen, sondern Ende Gelände für den Kohleabbau! Wenn Vattenfall in der Lausitz die Tür hinter sich zuschlagen will, um anderen die Drecksarbeit zu überlassen, stellen wir den Fuß dazwischen – und treten der herrschenden Klimapolitik auf die Zehen. Denn auf diese Politik können wir weder warten noch vertrauen.

Letztes Jahr gingen 1500 Menschen im rheinischen Braunkohle-Revier in die Grube. Das wollen wir dieses Jahr in der Lausitz wiederholen.

Kommt zur Mobi-Veranstaltung am 02.04.2016 um 19 Uhr ins Peter Weiss Haus. Eintritt ist natürlich frei.“

Quelle: peterweisshaus.de

Link zur Initiative Ende Gelände: www.ende-gelaende.org

Frauentagsbrunch

Für Emanzipation, gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit aller Frauen Veranstalten die Vereine „Rostocker für Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe“ & „LAG Selbstbestimmte Behindertenpolitik M-V DIE LINKE“ einen Brunch anlässlich des Internationalen Frauentages. Sie laden herzlich dazu ein sich am 8.März 2016 ab 16 Uhr in der Küche der Frieda 23 (Friedrichstraße 23) zu treffen. Sie bitten darum eine Kleinigkeit mitzubringen (egal ob essen oder trinken) und würden sich sehr über eine Anmeldung per E-Mail: info@margitglasow.de oder per Telefon unter der 015202772735

Herzliche Grüße von Deike Ludwig & Margit Glasow

Aufruf zur Kundgebung „Menschlich Bleiben!“ – Für einen menschenwürdigen Umgang mit Geflüchteten am 02.03.16

Das Bündnis Rostock nazifrei und die Initiative Rostock hilft rufen zu einer Kundgebung unter dem Motto „Menschlich Bleiben – Für einen menschenwürdigen Umgang mit Geflüchteten in Rostock“ vor der nächsten Bürgerschaftssitzung vor dem Rostocker Rathaus auf. 02.03.2016 l 15 Uhr l Neuer Markt am Rathaus Rostock

Menschenwürdige Unterbringungen schaffen!
In Rostock leben derzeit immer noch Geflüchtete in Notunterkünften wie der Industriestraße in Schmarl. Hier harren sie teilweise schon monatelang abgeschieden und isoliert, ohne Privatsphäre, Bett an Bett ohne Schränke und Selbstkochmöglichkeiten in einer Industriehalle aus. Diese Situation ist unwürdig und ermöglicht kein Ankommen in der neuen Heimat. Andere Unterkünfte werden hauruckartig eröffnet, sodass eine gute und rechtzeitige Vorbereitung, Ausstattung und Einbeziehung von Ehrenamtlichen kaum möglich ist. Provisorische Unterbringungen wie in der Feuerwehrwache Groß Klein werden zu Dauerlösungen. Eine intensive Informationspolitik, die zum einen rassistischen Mobilisierungen und Eskalationen entgegen wirkt und zum anderen örtliche Potentiale für ein gelingendes Zusammenleben aktivieren kann, findet nicht ausreichend statt. All dies wirkt sich vor allem zu Lasten der Geflüchteten aus aber auch auf all jene, die in dem Bereich haupt- oder ehrenamtlich arbeiten.
Die aktuelle Situation verstehen wir als Konsequenz mangelhafter Konzepte und Planungen seitens der zuständigen Behörden und Verantwortlichen.
Wir fordern die Stadt auf, umgehend menschenwürdige Unterbringung sowie ausreichend Wohnraum für alle Menschen in Rostock kurz- und langfristig zu schaffen.

Integration und Teilhabe ermöglichen!
Die teils chaotischen Bedingungen erschweren die Integration und das Ankommen der Geflüchteten in Rostock. Abgelegene Unterbringungen wie in der Feuerwehrwache Groß Klein oder eine längere Unterbringung in Notunterkünften sind nicht angemessen und verhindern Integration. Zudem werden vermehrt Kinder und Jugendliche, trotz Schulpflicht, nicht umgehend in Schulen angemeldet. Die Situation vieler jugendlicher unbegleiteter Geflüchteter, die besonders schutzbedürftig sind, ist prekär – zu wenig qualifizierte Vormünder und BetreuerInnen, unangemessene Unterbringungen, verzögerte Eingliederung in Schulen.
Die Stadt ist in der Verantwortung die infrastrukturellen Voraussetzungen für Integration und Teilhabe zu schaffen und die im Integrationskonzept vorgesehenen Maßnahmen umzusetzen.

Abschiebetraumata verhindern!
In den vergangenen Wochen und Monaten wurden auch aus Rostock vermehrt Menschen abgeschoben – viele in vermeintlich „sichere Herkunftsländer“. Einen erschreckenden Wandel gibt es dabei in der Abschiebepraxis. Menschen werden ohne Ankündigung mitten in der Nacht überfallartig oder vom Praktikumsplatz aus abgeschoben. Familien werden auseinander gerissen. Wir fordern diese menschenverachtende Praxis zu stoppen und den Betroffenen im mindesten die Möglichkeit des Abschieds und einer eigenständigen Ausreise zu geben. Wir fordern von der Hansestadt einen fairen und menschenwürdigen Umgang mit Asylsuchenden – auch nach ihrer Ablehnung!

Lasst uns gemeinsam vor der nächsten Bürgerschaftssitzung ein deutliches Zeichen für einen menschenwürdigen Umgang mit Geflüchteten in Rostock setzen und uns mit den Betroffenen von Abschiebungen solidarisieren!

„Solidarität statt Hetze“ – Geflüchtete unterstützen, Rassist*innen am 17. Oktober entgegentreten!

Am 17. Oktober will die selbsternannte „Alternative für Deutschland“ (AfD) ab 15 Uhr mit ihren Anhänger*innen durch die Rostocker Innenstadt marschieren. Dass die Partei gerade jetzt zu ihrer ersten eigenen Demonstration in Mecklenburg- Vorpommern aufruft, ist genauso wenig Zufall wie der gewählte Ort.

Gemeinsamer Aufruf des Bündnisses Rostock nazifrei! und der Initiative Rostock hilft

Die Rostocker Stadtgesellschaft stand in den vergangenen Wochen für ein breites, ehrenamtliches Engagement in der humanitären Unterstützung von Geflüchteten. Genau diese Solidarität ist jedoch für die AfD nichts weiter als eine „verrückte Multikulti-Ideologie“ und „linker Deutschlandhass“.
Nun will sie auch öffentlich wahrnehmbar im Chor derer mitsingen, die seit Wochen gegen Migrant*innen hetzend und demokratisch Protestierende anpöbelnd durch die Straßen des Bundeslandes laufen.

Und genau jene „besorgten Bürger*innen“, die sich nahezu jede Woche als „MVGida“ oder „XY wehrt sich gegen…“ zusammen finden, haben bereits ihre Teilnahme zugesagt. Ihnen ist es herzlich egal, unter welchem Label sie ihrem Rassismus und undefinierten Frust gegen „die da oben“ freien Lauf lassen können.

Anhänger*innen der AfD beteiligten sich bereits an deren Aufmärschen. Nun will die Partei endlich eine aktivere Rolle einnehmen. Das mittelfristige Ziel scheint dabei klar zu sein: Auf der aktuellen Welle rassistischer Mobilisierungen gegen Geflüchtete direkt in den Schweriner Landtag surfen.
Wir werden diesem Treiben nicht tatenlos zusehen. Rassistischer Hetze setzen wir unsere Solidarität mit Kriegsflüchtlingen und allen von Rassismus betroffenen Menschen entgegen!

Wir rufen Sie und Euch alle auf, am 17. Oktober gemeinsam mit uns für eine offene Gesellschaft auf die Straße zu gehen. Doch wir wollen nicht nur reden, sondern auch handeln. Deshalb organisieren wir an diesem Tag eine große Spendensammelaktion. Besonders gern gesehen sind Hygieneartikel, Schuhe und Unterwäsche, aber natürlich auch Geldspenden. Aktueller erfahren Sie/erfahrt Ihr den aktuellen Bedarf aber immer auch unter: http://hrohilft.blogsport.eu/spenden/.

Neuer Markt, Kundgebung und Spendensammelaktion ab 13 Uhr

Marienkirche, 14 Uhr Andacht unter dem Motto „Flüchtlinge willkommen“!

Friedensfest in Graal-Müritz auch 2015 ein großartiger Erfolg

Vergangenen Sonnabend fand in Graal-Müritz bei schönstem Sommerwetter das 11. Friedensfest der LINKEN statt. Wie jedes Jahr präsentierten sich Verbände, Gewerkschaften, Stiftungen und andere Organisationen des gesellschaftlichen Lebens vor der Seebrücke. Auch die linksjugend [’solid] MV war mit einem Infostand vor Ort. Neben Flyer und Aufklebern verteilten wir unsere CD Bundeswehr raus aus den Schulen“ und verteilten Überraschungstüten an die Gäste und Urlaube*innen.


Bei Sonnenschein und leichtem Wind machte das Friedensfest gleich doppelt so viel Spaß. :)


Allzeit bereit – mit entschlossener Miene und luftigem Strohut ;)


Auch DIE LINKE. Rostock war mit ihrer Zuckerwattemaschine vor Ort.


Nicht alle Überraschungstüten wurden auf dem Fest verteilt… einige fanden ihren Weg an die Menschen auch auf andere Weise.

Einladung zur Vortrags- & Diskussionsveranstaltung „Gefährlich verankert – Neofaschismus in Mecklenburg-Vorpommern“ am 08.07.2015 in Rostock

Mecklenburg-Vorpommern ist das einzige Bundesland, in dem die neofaschistische NPD im Landtag sitzt. MV gilt als Modellregion für die rechte Bewegung in der Bundesrepublik. Die Vorstellungen eines umweltverbundenen Lebens werden hier genauso ausprobiert wie die Möglichkeiten und Grenzen der Zusammenarbeit von Parteistrukturen und sogenannten „Freien Kräften“.

Wie ist die neofaschistische Szene im Nordosten Deutschlands konkret aufgestellt? Welche Strukturen gibt es und wie sind die Nazis organisiert? Welche Strategien verfolgen NPD und „Freie Kräfte“? Mit diesen und anderen Fragen wollen wir uns am

8. Jui 2015 im Büro der LINKEN. Rostock (Kröpeliner Straße 24, Eingang Ecke Rungestraße) ab 18 Uhr 45 (pünktlich!). Einlass ist 18 Uhr 30.

Beschäftigen.

In nach einem ausführlichen Inputreferat (ca 90 Minuten) wird es die Möglichkeit zur Diskussion geben.

Eine Anmeldung ist erforderlich unter solid-rostock[ätt]systemausfall.org.

Hinweis: Bei Störungen der Veranstaltung wird ggf. Gebrauch vom Hausrecht gemacht.

Aufruf zur Flüchtlingskundgebung „Wir wollen Frieden und Glück“ für Flüchtlingsrechte und gegen Rassismus

30.05.2015 | 13 Uhr 30 | Rathaus – Güstrow

Wir, eine Gruppe Güstrower Flüchtlinge, haben uns zusammengeschlossen, weil wir nicht länger am Rand stehen wollen, während über uns und unsere Situation geredet wird. Im Gegenteil, wir wollen mitreden und die Situation der Flüchtlinge in Güstrow aus unserer Sicht schildern und mithelfen, diese zu verbessern.

Seit fast zwei Jahren sind Flüchtlinge in Güstrow untergebracht. Rassismus ist Alltag für uns in Güstrow. Immer wieder gibt es Demonstrationen neonazistischer Gruppen und Parteien gegen uns. Sie versuchen mit rassistischen Parolen in der Bevölkerung Stimmung gegen uns zu machen. Immer wieder werden wir auf der Straße und in Geschäften rassistisch beschimpft oder sogar bedroht. Aber auch bei Behördengängen wird uns oft kein Respekt und Vertrauen entgegengebracht. Das alles führt dazu, dass viele von uns sich in Güstrow nicht glücklich und sicher fühlen.

Aus diesem Grund wollen wir am 30.05.2015 ein klares Signal gegen Rassismus und für ein friedliches und solidarisches Zusammenleben aller Güstrower und Güstrowerinnen setzen.

Wir wünschen uns ein sicheres und friedliches Leben in Deutschland. Wir sind bereit, uns auch als Bürger und Bürgerinnen Güstrows einzubringen, aber wir fordern von der Politik und der Bevölkerung, dass uns die Chance gegeben wird, am öffentlichen und sozialen Leben als vollwertige Mitglieder teilzunehmen.

Wir wollen Deutsch lernen, eine Ausbildung machen oder eine Arbeit finden. Die Gesetze und die vielen Einschränkungen im Alltag lassen das aber derzeit nicht zu. Viele von uns werden krank durch die fehlende Privatsphäre, die ungewisse Perspektive und Aufgabenlosigkeit sowie die oft traumatischen Erfahrungen in unserer Heimat und auf der Flucht. Um hier anzukommen und unser Leben nach unseren Wünschen zu gestalten, haben wir folgende Forderungen aufgestellt:

Wir fordern für alle Geflüchteten in Güstrow:
• Ein klares Bekenntnis der Stadt zu den Flüchtlingen
• Internetzugang in allen Heimen
• Mehr Platz pro Person in den Heimen (jedem von uns stehen nur 6 m² zu)
• Mehr Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen in den Heimen und für dezentrale Flüchtlinge
• Mehr professionelle und bezahlte Dolmetscher und Dolmetscherinnen für Arztbesuche und Behördengänge
• Langfristig fordern wir Flüchtlinge in Wohnungen statt in Heimen unterzubringen

Wir fordern von der Regierung und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge:
• Schnellere Bearbeitung der Asylverfahren (oft Wartezeiten bis zum Anhörungstermin von über 9 Monaten)
• Dass von jedem, der in Deutschland Asyl sucht, die Fluchtgründe angehört werden sowie ein Ende des Dublin-Systems
• Keine Abschiebungen – ob innerhalb der EU oder in unsere Herkunftsländer
• Besserer Zugang zu Arbeit/Ausbildung/Praktika
• Eine gleichwertige medizinische Versorgung
• Deutschkurse für alle vom ersten Tag an
• Einfacherer und schnellerer Familiennachzug

Volles Haus beim Filmabend „Lichtenhagen 92″

Vergangenen Mittwoch fand unser Filmabend unter dem Motto „Lichtenhagen 92“ statt. Aus Anlass des Kinoerfolgs „Wir sind jung. Wir sind stark.“ sollte sich die Veranstaltung abseits von Spielfilmen ein Bild von den Ereignissen und Hintergründen der Pogrome in Rostock Lichtenhagen machen.

Die Veranstaltung begann pünktlich kurz nach halb sieben. Der Raum war gefüllt von Mitgliedern und jungen Sympathisant*innen, aber auch ältere Menschen kamen und interessierten sich für das Thema.

Nach einer kurzen Einführung zu den Hintergründen und der Entstehung des Films „The truth lies in Rostock“ ging das Licht aus und der Film begann. Eindrucksvolle Interviews mit den Betroffenen und fassungslosmachende Statements der damaligen Verwaltung und Politik machen den Film auch heute noch zu einem wertvollem Dokument der Zeitgeschichte.

In der anschließenden Diskussion wurden die Parallen zur aktuellen Politik mehr als deutlich. Der Unwillen der etablierten Politik, rassistischer Stimmungsmache wirksam entgegenzutreten, zeigt sich nicht nur in den Erfolgen der PEGIDA-Bewegung oder den Wahlerfolgen der AfD, sondern auch in der rasant steigenden Zahl von Übergriffen auf Geflüchtete und deren Unterbringungen.

Die linksjugend [’solid] Rostock sieht die Veranstaltung als einen Erfolg. Trotz einer verhältnismäßig begrenzten Bekanntmachung kam es zu einem intensivem Gedankenaustausch. Gleichzeitig konnten Menschen für ein Thema sensibilisiert werden, das auf den ersten Blick weit weg scheint, tatsächlich jedoch ganz nahe liegt.

Wer nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnte, sich den Film aber dennoch angucken möchte, kann dies hier tun:




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